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Hopfen fürs Dachgebälk

 

Erst am 12. Februar berichtete die MZ über die geplanten Spendenaktionen, um die Sanierungsarbeiten an der Zorbauer Marienkirche zu unterstützen. Leider kam nun die Absagen der Stiftung KiBa, da nur 30 Kirchen gefördert werden können. Dies hat die Kirchengemeinde schon ein bißchen traurig gemacht.

Aber allein der Umstand, dass die Stiftung KiBa im kommenden Jahr keine Fördergelder im Rahmen der Aktion "Aus 2 mach 3" dazu gibt, soll nicht bedeuten, dass alle Arbeit umsonst war. Im Gegenteil, die Beteiligten sind sich einig, dass man die bereits getanen Schritte weiter gehen sollte und die gut überlegten Aktionen trotzdem durchführen wird. Denn auch wenn der Spendenerlös nicht noch einmal erhöht wird, sind die Gemeindeglieder sicher, dass durch jede Aktion ein paar Euro rein kommen, die der Kirchensanierung zugute kommen.

Deshalb ist nun folgendes geplant:

Im Zeitraum zwischen April und September werden mehrere Spendenaktionen gestartet. Ein großer Teil davon in Verbindung mit dem 20. Festanger, der vom 29. Mai bis 1 Juni 2008 stattfinden wird. Wie schon im vergangenen Jahr wird am Sonntag ein Gottesdienst im Festzelt stattfinden und die Besucher einladen sich im Anschluss die Kirche anzuschauen und sich bspw. von der Architektin die genauen Sanierungsarbeiten erklären zu lassen. Eine weitere Möglichkeit zur Information wird es am Infostand der Kirchengemeinde geben, wo man auch Postkarten kaufen kann oder sich über Konzerte und andere Events in der Kirche informieren kann.

Am Abend des 29. Mai werden Firmen der Region zu einem Empfang ins Festzelt geladen. Bei dieser Gelegenheit sollen die im MZ-Artikel beschriebenen Hopfenpflanzen gepflanzt werden. Für diese Pflanzen können ab sofort Patenschaften durch die Unternehmen der Region erstanden werden. Diese Gelder fließen direkt in die Sanierung und die Paten werden anschließend auf einer Tafeln benannt.

Neben weiteren kleineren Aktionen gibt es ein Highlight, wahrscheinlich im August, wenn Leipziger Musikstudenten zu einem klassischen Konzert in die Marienkirche in Zorbau einladen. Auch die dabei eingenommenen Eintrittsgelder kommen der Sanierung zu Gute.

Wir als Kirchengemeinde hoffen außerdem in unser altes Gemäuer wieder frischen Wind einziehen zu lassen und durch offene Türen und Ideen nicht nur die Einwohner Zorbaus auf unsere schöne Kirche aufmerksam zu machen, sondern vielleicht auch den einen oder anderen Besucher anzulocken.

Wir würden uns sehr über weitere Vorschläge zur Kirchennutzung freuen. Wenn das jemand liest, dem spontan etwas einfällt, der melde sich bitte im Gästebuch. Vielen Dank und auf Wiedersehen spätestens beim Angerfest.

 

 
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