Marienkirche      
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Romanik


Die Marienkirche ist im Ursprung eine romanische Wehrkirche. An der Westseite befindet sich der Turm, der das Kirchenschiff um das doppelte überragt. Er wird von sechs Schalllöchern mit romanischen Rundbogen durchbrochen, je zwei in den Breit- und einen in den Schmalseiten. Turm und Schiff sind aus einem Guss. Der Turm hatte vermutlich ein einfaches Ziegeldach. Es fällt auf, dass die Kirche aus sorgfältig behauenen Bruchsteinen gebaut wurde. Im Kirchenschiff waren auf der Süd- und Nordseite in Deckennähe zwei kleine Rundbogenfenster. Das Schiff und der Chor hatten im inneren flache Decken (Reste sind sichtbar im Turm unter der Orgel). Der Chor war und ist in der Breite des Grundrisses schmaler als das Schiff. Schiff und Chor werden durch einen Triumphbogen verbunden. Das Schiff hat einen fast quadratischen und der Chor einen rechteckigen Grundriss. Der Chor wurde, wie damals üblich, durch eine Apsis abgeschlossen. An der Westseite des Kirchenschiffes befanden sich zwei bogenförmige Durchgänge zum Turm, die sich heute noch gut erkennen lassen.


Die Marienkirche in der Romanik

 
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