Gotik
Der Chor wurde um ca. das Doppelte erweitert, und die Apsis durch einen trapezförmigen Abschluss mit drei gleich langen Seiten ersetzt. Jede Seite bekam ein Fenster. Als Material wurden unbehauene Bruchsteine verwendet. Der Chor wurde etwas erhöht und bekam ein Kreuzgewölbe. Um den Druck des Gewölbes abzufangen wurden zwei Stützpfeiler angebaut. Der nördliche Durchgang zum Glockenturm wurde zugemauert und mit einer gotischen Tür versehen (wie z.B. auch in Nempitz). So entstand eine Kammer, die so genannte Nonnenkammer, deren Funktion unbekannt ist. Auf der Südseite wurden zwei romanische Fenster durch gotische ersetzt. Das dritte Fenster, das dem Eingang am nächsten ist, wurde erst im 19. Jahrhundert ersetzt. Bei genauer Betrachtung kann man die Reste der Wandung des romanischen Fensters noch sehen. Die Nordseite hat bis zum heutigen Zeitpunkt romanische Fenster.

Marienkirche in der Gotik
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